Willkommen im Männernetzwerk
Männernetzwerk? Was ist das? Oft die erste Frage, wenn wir uns irgendwo vorstellen, wo man uns noch nicht kennt.Wenn wir dann erklären, dass uns der (kleine) Unterschied zwischen Männern und Frauen, insbesondere in Dresden am Herzen liegt, weil es nun einmal etwas ganz besonderes ist Mann zu sein (übrigens auch Frau zu sein), wird nicht selten in Frage gestellt, ob es denn so einen großen Unterschied zu den Frauen überhaupt noch gibt! Wir erleben ihn jeden Tag und wenn Sie durch unsere Seiten Blättern, wird Sie diese Frage begleiten ...
Geschichte
Unser Verein, das Männernetzwerk Dresden, gründete sich 2003 aus einer "Stammtischinitiative". Damals wurde deutlich, dass sich verschiedenste Männer, Initiativen und Projekte mit Themen rund ums Junge-Sein, Mann-Werden und Mann/Vater-Sein beschäftigten, sich z. T. jedoch untereinander nicht kannten. Um da ganz praktisch ein Netzwerk entstehen zu lassen, starteten wir eine Homepage sowie ein halbjährliches Vernetzungstreffen der Jungen- und Männerarbeit in Dresden.Im Frühjahr 2005, als uns die Arbeit zunehmend über den Kopf wuchs, stellten wir einen Antrag auf Förderung bei der Stiftung Aktion Mensch, um Vernetzung, Weiterbildungen und Fachaustausch, aber auch konkrete Projekte für Jungen und Männer anbieten zu können. Dank der Förderung der Aktion Mensch konnten wir dabei konkret in der Kinder- und Jugendhilfe starten. Wir erleben hier jedoch, dass wir bei Angeboten für Kinder und Jugendliche ebenso die Männer im Blick haben müssen, denn Väter und männliche Bezugspersonen sind sehr gefragt, um die „Lücke“ der abwesenden Väter zu füllen und männliche Lebensentwürfe einschließlich der Auseinandersetzungen mit männlicher Identität gerade den Jungen zur Verfügung stellen zu können.
Nicht zuletzt aus diesem Grund stellten wir weitere Förderanträge und können nun im Bereich Langzeitarbeitslosigkeit, aber auch in Themen, wie „Aggression und Gewalt“ aktiv werden. Darüber hinaus bestehen Kooperationen, z.B. mit MannKomm bei den Väter-Geburtsvorbereitungskursen oder Medea (Frauen- und Mädchengesundheitszentrum) bei Workshops in Klassen zu Sexualität und Identität.
